Ein erster Trend zeichnet sich nach dem ersten Tag bei den Anmeldungen an Grundschulen ab: Von den bis gestern Mittag insgesamt angemeldeten 5356 Kindern (davon 1000„Kann“-Kinder, acht wohnen nicht in Köln) stammen die meisten „aus dem engeren oder etwas erweiterten Wohnbereich“ der Schulen. Schulverwaltungsamtschef Werner Adams zog gestern eine Zwischenbilanz zur Premiere des neuen Anmelde- und Aufnahmeverfahrens: „Wir haben bis jetzt eine relativ gleichmäßige Verteilung. Es sieht so aus, dass die Devise ,Kurze Beine, kurze Wege' beherzigt worden ist.“

 

Beliebte Montessori-SchuleDas Prozedere kam nach dem Wegfall der Grundschulbezirke Montag das erste Mal zum Einsatz. Einige sehr begehrte Schulen kamen gestern Mittag schon nah an die (festgelegten) Kapazitätsgrenzen der Plätze für Erstklässler. Einzelne haben eventuell weniger Schüler als für eine Klasse erforderlich. „Da müssen wir noch sehr genau hinsehen und in Ruhe überlegen, wie wir damit umgehen“, so Adams. Spitzenreiter bei den Anmeldezahlen ist die Montessori-Grundschule in der Gilbachstraße; sie lag als einzige gestern Mittag im dreistelligen Bereich.

Insgesamt wurden rund 8600 Eltern künftiger i-Dötzchen von der Verwaltung eingeladen. Bis gestern Abend liefen die Anmeldungen in den Schulen, an einigen ist das auch heute noch möglich. Nachzügler erhalten Anfang nächster Woche eine Erinnerung. Es ist laut Adams noch zu früh, Präziseres zur Verteilung zu sagen. Nun sind Abstimmungsgespräche erforderlich, wenn als Erstwunsch angegebene Schulen nicht alle aufnehmen können und eine Auswahl nötig ist. Für die nächstgelegene Schule gibt es eine Platzgarantie.

Beim PC-Programm kam es nicht zu schwerwiegenden Systemfehlern. Allerdings stauten sich einige Leitungen, und es gab stellenweise Unklarheiten bei der Bedienung. (MW)

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/11064988 ©2016

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