abbruch nippesbadWir brauchen Ihre Entscheidungsfreudigkeit“, rief der neue Baudezernent Markus Greitemann gestern den Politikern im Schulausschuss zu, als er sich dem Gremium vorstellte. 

Er machte deutlich, dass er sich seiner neuen Aufgabe gewachsen fühlt. In seiner Zeit als Baudezernent der Universität habe er „vor ähnlichen Herausforderungen“ gestanden wie die städtische Gebäudewirtschaft, deren Chef er nun ist. Greitemann zeigte Verständnis für die teils enormen Kostensteigerungen bei städtischen Bauprojekten. An der Uni habe man zuletzt noch eine Ausschreibung aufgehoben, weil der günstigste Anbieter 40 Prozent über den kalkulierten Kosten gelegen habe. Planung beginnt von vorne

Dass Entscheidungsfreude allein die Dinge nicht unbedingt voranbringt, zeigte sich am Beispiel der geplanten Grundschule am ehemaligen Nippesbad. Die Politik hat sie längst beschlossen, doch nun beginnt die Planung wieder von vorn. Dass die Schule fünf Jahre später fertig wird als gedacht, mache ihn „sprachlos“, sagte der Ausschussvorsitzende Helge Schlieben (CDU).

Die Verwaltung argumentierte, man habe lange zu wenig Personal gehabt, und versprach jetzt schnellstmöglich zu handeln. Für Freude im Ausschuss sorgte die Nachricht, dass in Lindenthal schon ab kommenden Schuljahr eine neue Gesamtschule den Betrieb aufnehmen kann. Zwei Realschulen, die Elsa-Brandström-Schule und die Ernst-Simons-Realschule lösen sich zu Gunsten der neuen Gesamtschule, die an der Berrenrather Straße starten wird, auf. Schuldezernentin Agnes Klein bestätigte, dass beide Schulkonferenzen die entsprechenden Beschlüsse gefasst haben. (fu) –

Quelle: https://www.rundschau-online.de/30604234 ©2018

Downlaodlink: Kölner Rundschau vom 12.06.2018

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