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stadt koeln IVHier der uns betreffende Teil einer Mitteilung vom 21.11.2016 von Dezernentin Frau Dr. Klein für den "Ausschuss Schule und Weiterbildung" vom 21.11.2016:

"Die Verwaltung hatte unter M4 vorgeschlagen, einen Umzug der Montessori-Grundschule Gilbachstraße an den Standort Dagobertstraße anzudenken. Hintergrund dieser Überlegung waren erstens die knappe Raumsituation für Schule und OGTS am Standort Gilbachstraße und zweitens der schlechte bauliche Zustand des Schulstandortes, der eine Generalsanierung erforderlich macht. Intention der Verwaltung war es, bessere Bedingungen für Schule, Kinder und Eltern realisieren zu können. Die gegen den vorgeschlagenen Standortwechsel vorgetragenen Argumente der festen Verankerung der Schule im Veedel konnte die Verwaltung nachvollziehen. Sie zog daher zwischenzeitlich ihren Vorschlag für einen Umzug der Schule zurück. Es verblieb die Frage nach den Rahmenbedingungen der erforderlichen Generalsanierung entweder im laufenden Betrieb oder bei temporärer Auslagerung. Im Rahmen eines Runden Tisches am 03.11.2016 unter Beteiligung des Bezirksbürgermeisters, der Fraktionen, von Eltern, Schulleitung, Gebäudewirtschaft, Amt für Schulentwicklung und Feuerwehr ist Folgendes einvernehmlich vereinbart worden: Es wurde noch einmal zugesichert, dass die Montessori-Grundschule am Standort Gilbachstraße verbleibt. Zur Planung der Sanierung wird eine „Phase 0“ unter Beteiligung von Schule und Verwaltung vorgesehen, die circa zum Jahresende ihre Arbeit aufnehmen wird. Seitens der Verwaltung wurde verdeutlicht, dass eine Sanierung im laufenden Betrieb ihrer Einschätzung nach nicht verantwortbar ist und die Schule Abstriche beim Raumkonzept und hinsichtlich der Schulhoffläche machen müsse. Es wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, um die Frage zu klären, was im Gebäude (einschließlich OGTS) unterzubringen ist. Eine zwischenzeitliche Auslagerung der Schule am Standort der OGTS - Container wäre optimal."

 

Der Umzug in die Dagobertstr wird demnach nicht mehr diskutiert. Vielen DANK.
Die Lösungen bezüglich der Fragen zur Sanierung und der OGS Plätze sind weiter in Arbeit.

Link: Orginal Dokument - Mitteilung für Ausschuss Schule und Weiterbildung vom 21.11.2016
Link: M4 aus Schulentwicklungsplan

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GeneralsanierungDie Aufgabenstellung ist ambitioniert: Wie saniere ich vier Innenstadtschulen von Grund auf und stelle gleichzeitig sicher, dass alle Schüler weiter unterrichtet werden können? Eine Sanierung im Bestand ist in allen Fällen nicht möglich, die Schüler und Lehrer müssen also ausquartiert werden. In der beengten Innenstadt wahrlich keine einfache Aufgabe. Die Stadtverwaltung glaubt aber, eine Lösung für das Problem gefunden zu haben. Die Mängelliste bei den Gebäuden der Grundschulen Antwerpener Straße, Balthasarstraße, Bernhard-Letterhaus-Straße und der Förderschule Blumenthalstraße ist lang. Die Erneuerungsliste ebenfalls. Die Schulen sollen nicht nur energetisch saniert und barrierefrei ertüchtigt werden. Auch der Innenausbau und die technische Gebäudeausrüstung werden komplett modernisiert. Es bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Selbst die bestehenden Grundrisse der Schulen werden verändert. Um alle Schüler während der Bauzeiten adäquat unterbringen zu können, will die Stadtverwaltung eine große Containerschule an der Kreutzerstraße in der Nähe der Kreuzung Innere Kanalstraße/Venloer Straße errichten. 2022 bis 2024 soll die erste Schule einziehen.

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Email von Frau Ulrike Heuer erhalten

Von C. Burger Blog 24 November 2016  Drucken E-Mail


Auszüge aus einer Email von Frau Ulrike Heuer, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung:

„Alle Beteiligten sind sich einig, dass das Schulgebäude in der Gilbachstraße mit dem Ziel saniert werden muss, dass die Montessori-Grundschule dauerhaft dort verbleiben kann.[…]

Da kann man erst mal nur eines sagen: Vielen DANK

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Noch eine Bitte

Von C. Burger Blog 03 November 2016  Drucken E-Mail

Der Artikel wurde am 4. und 12. November überarbeitet.

 Von verantwortenden Personen in der Stadtverwaltung wurde laut Meldungen  „die Sinnhaftigkeit" unserer Demo am 31.10.2016 angezweifelt.

Laut Presseberichten und dem offiziellen Protokoll der Schulausschusssitzung vom 29.08.2016 wurde in der Tat von der zuständigen Dezernentin zwar die Pläne zum Umzug der Montessori Grundschule Gilbachstr. fürs erste zurückgestellt – gleichzeitig wurde aber auch von ihr erklärt, dass der Standort langfristig keine Perspektive hätte. Neben fehlenden räumlichen Erweiterungsmöglichkeiten am Schulgebäude selber würde eine Generalsanierung des Schulgebäudes in der Gilbachstraße anstehen und diese sein eigentlich nicht im laufenden Betrieb möglich.

Genau um diese langfristige Perspektive geht es aber bei den anhaltenden Demonstrationen und den nun folgenden Gesprächen am „Runden Tisch“ und anderwo:

  • zum einen um die Zusicherung, dass die OGT abseits des Schulgebäudes akzeptiert wird

  • zum zweiten darum, das der Sanierungsbedarf des Schulgebäudes insofern relativiert wird als das eben auch sichergestellt ist, dass die Montessori Schule in ihrer jetzigen Form und mit ihrem jetzigen Flair und Charakter nicht zerstört wird. Eltern haben zu diesem Zweck ein Sanierungskonzept erarbeitet, dass die Sanierung im laufenden Betrieb ermöglichen soll.

Insofern ist die vor Wochen kommunizierte Aussagen von der zuständigen Dezernentin, dass der „Umzug vom Tisch“ sei, nicht konkret genug. Das JA zur langfristigen Sicherung des Schulstandortes wurde so eben noch nicht gegenüber der Schulleitung und den Eltern ausgesprochen.

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demo 31.11.2016Mit Samba , Tanz und Transparenten „Monte soll bleiben!“ machten Eltern und Kinder gestern vor dem Rathaus Rabatz – allerdings hat sich der Hauptgrund eigentlich erledigt: Die Demo machte sich für die Sicherung des Standorts der Montessori-Grundschule in der Gilbachstraße stark. Doch sind Vorschläge für einen Umzug der Schule aus dem Belgischen ins Kunibertsviertel längst vom Tisch, wiederholte Schuldezernentin Dr. Agnes Klein die bereits vor Wochen kommunizierte Nachricht im Schulausschuss. „Die Schule bleibt!“ Am Standort wird nicht gerüttelt. Insofern erschließe sich ihr „die Sinnhaftigkeit der Demo nicht“.

Meinungsstreit mit  Elternvertreter

Allerdings ist der Bau sanierungsbedürftig und kann aus Sicht der Verwaltung nicht während des laufenden Betriebs saniert werden. Darüber gebe es einen Meinungsstreit mit einem Elternvertreter. Am Mittwoch findet ein Runder Tisch mit allen Beteiligten statt, um über das Verfahren der Instandsetzung zu beraten. Klein äußerte „große Bedenken, im Bestand zu sanieren“.

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