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emmaus wird von der Stadt Köln der "Dohmenhof" in Bocklemünd angeboten.
Der Gedanke einer Gemeinschaft als zentralem Anliegen von emmaus erhält neuen Aufwind.
Diese Gemeinschaft wächst sehr schnell an und übernimmt mehr und mehr das Sammeln von Altmaterialien.
Die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder bemühen sich mehr, die innere Entwicklung von Gemeinschaft zu fördern.
Damit einher geht ab 1968 eine Veränderung von Gemeinschaft hin zu einem Ort einer besonderen Lebensqualität.
Geeignete Leiter zu finden wird zusehends schwieriger, vor allem solche, die fähig und bereit sind, mit und in Gemeinschaft zu leben.
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Die Gemeinschaft wächst stark an; etliche Mitarbeiter kommen aus dem nahen Belgien. Die andauernden großen Brockensammlungen bringen bis zu 100.000,-DM zusammen. Projektunterstützungen in Benin und Korea.
Die Methode dieser Sammalungen findet immer mehr Nachahmer vor allem bei Jugendverbänden. Gleichzeitig verliert diese soziale Aktion an Wert, da andere Organisationen Sammeln, Verwerten und Gewinnanteile Unternehmern überlassen.
Der Sinn der Brockensammlung als soziale Recycling-Aktion, an der sich verschiedene gesellschaftliche Gruppen beteiligen, geht nach und nach verloren.
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Nach dem Vorbild der Altmaterialsammlungen von emmaus in Belgien und Frankreich findet die erste große Brockensammlung in Köln-Ehrenfeld statt.
Diese Sammlung ist zudem die erste Aktion dieser Art in Deutschland. Der Erlös beläuft sich auf ca. 15.000,- DM.
Die erste kleine Gemeinschaft entsteht in der "Ölmühle" (Ehrenfeld).
In der Folgezeit etliche solcher Aktionen auch in anderen Städten (Krefeld/ Düsseldorf/ Bergisch-Gladbach). Mit den Erlösen werden internationale Ferienlager für Kinder aus randständigem Milieu organisiert.
Die kleine emmaus-Gemeinschaft finanziert sich auch über diese Sammlungen und den sich daraus entwickelnden Flohmarkt.
